
Auszüge aus der Geschichte der Ukraine
Deutsche Siedler auf dem Gebiet der Ukraine
Meine Reiseeindrücke nach der Ukraine 2009
Die Ukraine ist das zweitgrößte europäische Land. 2010 wohnten in der Ukraine 45,4 Millionen Menschen.
In Kiew (Hauptstadt) wohnen 2,59 Millionen, in Kharkiv 1,4 Millionen, in Odessa 1,02 Millionen, in Donezk 0,98 Millionen und in Lwiw 0,7 Millionen Einwohner.

Die Geschichte ist gefälscht, sodass wir viele historische Geschehnisse bis in die Neuzeit nicht erkennen dürfen. Es ist sehr schwierig zu entscheiden, welche Informationen richtiger sind. Die nachfolgende kurze Darstellung steht im Zusammenhang mit der Besiedlung von Deutschen. Es gab bereits vor 1000 Jahren deutsche Siedlungen im Mittel- und Osteuropa, siehe Siebenbürgen oder auf der Krim.
Im 9. Jahrhundert war Kiew das bedeutendste politische und kulturelle Zentrum in Osteuropa. Die Kiewer Rus erreichte im 10. Jahrhundert die Höhe ihrer Macht und nahm das byzantinische Christentum an. Die Mongolen eroberten 1240 Kiew und beendeten so die Kiewer Macht. Vom 13. bis zum 16. Jahrhundert stand Kiew unter dem Einfluss von Polen und Westeuropa. 1596 teilten sich das Gebiet von der Ukraine in Orthodoxe und ukrainische Katholiken. 1654 leisteten die Saporischschja-Kosaken die Treue dem Zaren von Moscovy. Im Vertrag von Pereyasav wurde die Oberherrschaft von Moskau anerkannt.
Nach der russischen Revolution erklärte die Ukraine am 28. Januar 1918 ihre Unabhängigkeit von Russland. Es folgten mehrere Jahre Krieg. Die Rote Armee war schließlich über Kiew siegreich, und 1920 wurde das Gebiet eine sowjetische Republik. In den 1930er Jahren erfolgte durch die sowjetische Regierung die Kollektivierung der Landwirtschaft. Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts herrschte in den Sowjetrepubliken eine große Hungersnot, welche auch die ukrainische Sowjetrepublik betraf.
Während des II. Weltkrieges fanden auf dem Gebiet der Ukraine sehr viele Schlachten zwischen der Wehrmacht und der Roten Armee statt, die zu einer großen Verwüstung des Landes führten.
Im Prozess des Zerfalls der ehemaligen Sowjetunion erklärte am 24. August 1991 die ukrainische Sowjetrepublik ihre Unabhängigkeit. Der Prozess von der staatlichen Wirtschaft zur wirtschaftlichen Liberalisierung verursachte einen Zerfall der Wirtschaftsstruktur und eine hohe Inflation (https://juristdlyavas.com/sberbank-ukrainy-i-vklady-grazhdan-byvshego-sssr/html). Zur Liste der Oblaste der Ukraine.
In der umfangreichen Arbeit (PDF-Datei) von Dr. Carmen Schmidt zum Minderheitenschutz im östlichen Europa wird ausführlich auf die Historie und die Gesetze der Ukraine eingegangen.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts herrschte die als Deutschland stammende Prinzessin als Zarin Katharina II. in Russland. Unter ihrem Einfluss siedelten viele deutsche Bauern und Handwerker im Russischen Reich. Nach zwei Kriegen mit dem Osmanischen Reich (1768 - 1774) wurde das südrussische Gebiet dem Russischen Reich zugeordnet. Seit 1765 wanderten viele Deutsche aus West- und Südwestdeutschland ein und gründeten Siedlungen in der Region zwischen dem Bug im Westen und dem Nordkaukasus im Osten. Es wurden viele Siedlungen in der Nähe der Hafenstadt Odessa gegründet. Die Bewohner der deutschen Siedlungen am Nordufer des Schwarzen Meeres wurden ehemals Schwarzmeerdeutsche genannt.
Die Geschichte der Schwarzmeerdeutschen und der Russlanddeutschen ist ähnlich. Zu Beginn des II. Weltkrieges lebten auf dem Territorium 880.000 Deutsche. Im Jahre 2001 lebten in der Ukraine noch 33.302 deutsche Personen.
Der Rat der Deutschen in der Ukraine (Vorsitzender des RDU ist Volodymyr Leysle in Kiew) vertritt die Interessen der Deutschen in der Ukraine bezüglich der Kultur, des Erlernens der deutschen Sprache, der Forschungen über die Geschichte der Deutschen und weiterer Sozialprojekte. Deutsche Kulturzentren, sog. Begegnungszentren (BZ), befinden sich in mehr als 60 Städten und Dörfern.
Weitere wichtige Informationen über das Profil der Ukraine (Größe, Struktur, historische Entwicklung, politische und wirtschaftliche Situation und Menschen) werden durch das U.S. Department of State veröffentlicht.
Planen Sie eine Reise nach der Ukraine, so erhalten Sie auf ukraine.com weitere Informationen.
Ebenso können Sie Informationen über die Ukraine über die Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in der Albrechtstraße 26 in 10117 Berlin erhalten. (E-Mail: konsulat(AT)ukrainische-botschaft.de).
Möchte ein Ausländer bei seinem Ehepartner in der Ukraine wohnen, so müssen diese 2 Jahre verheiratet sein. In der Ukraine darf man sich insgesamt 90 Tage innerhalb von 180 Tagen ohne Visum aufhalten. Ein D-Visum erhält man bis zu 90 Tage, wenn man verheiratet ist. Man kann einen befristeten Aufenthalt bei der zuständigen Pass- und Meldestelle beantragen, welcher jedes Jahr verlängert werden kann. Zu beachten ist: Wenn ein ständiger Wohnsitz beantragt wird, wird man in diesem Fall aus der Sicht des Zolls wie Bürger von der Ukraine betrachtet. Man darf in diesem Fall das deutsche Auto in der Ukraine nur zeitlich befristet fahren. (Nach 5 Tagen muss das Fahrzeug das Territorium von der Ukraine über die Grenze verlassen und darf anschließend wieder einfahren und 10 Tage bei Transit. [Dies ändert sich jedoch ständig, daher ist die aktuelle Rechtslage zu prüfen.) Bei einem befristeten Aufenthalt darf sich das deutsche Fahrzeug bis zu einem Jahr im Gebiet der Ukraine aufhalten.
Nachfolgend eine Zusammenstellung der wichtigsten gesetzlichen Grundlagen. Mit Google können die Texte problemlos übersetzt werden.
2009 besuchte ich das erste Mal in der Ukraine. Ich hatte praktisch keine Ahnung, was mich in dem fremden Land erwarten würde. In den beiden Reiseberichten schilderte ich meine ersten Eindrücke vom Leben und den Bauausführungen in der Stadt Vinnitsa und in der Stadt Kiew.

Es gibt viele Heldensagen von der Kiewer Rus. Ein Beispiel: "Kampf um das goldene Tor Ilja Muromez"
In den Artikeln zur Ukraine werden meine persönlichen Eindrücke widergespiegelt und so weit es möglich ist, wertneutral beurteilt. Man kommt auch unverhofft in Situationen, welche nicht beabsichtigt waren. Es bestehen keine Kontakte zu deutschen Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen.