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Vom Naturschützer zum Handlanger

Blumen

"Ein haarsträubendes Beispiel von Verrat des NABU an seinem eigentlichen Auftrag: "Schutz der Natur" mußten Mitglieder im Bundesland Rheinland-Pfalz erleben. Auch dort hindern die Einflüsterungen der Berliner Klimakatastropheure Naturschutzverbände an der Verfolgung ihrer originären Aufgabe. Namentlich der NABU sorgte durch Untätigkeit - trotz lauter Alarmrufe von der Basis - dafür, daß in einem anfangs defacto, später erklärten Vogelschutzgebiet widerrechtlich zahllose Windkraftanlagen errichtet werden konnten." Ein interessanter Beitrag zum NABU naturschutzparadox.de.

"Spätestens seit dem Erstarken der Grünenbewegung im Zuge des sogenannten Waldsterbens in den achtziger Jahren verkam die Umweltbewegung zunehmend zu einer Farce.
Wiederholt hatte harter Witterungsstreß die deutschen Wälder gegen Ende der siebziger und Anfang der achtziger Jahre getroffen. Zur Jahreswende 1978/79 sackte in Süddeutschland das Thermometer innerhalb weniger Stunden um fast 30 Grad. Forstleute wußten, Frostschäden im Wald waren unausweichlich. Zur gleichen Zeit zeigten verschiedene Baumarten andere Schadsymptome, die auf Nährstoffmangel hindeuteten. Zunehmend wurde darüber berichtet, und manche begannen, an eine gemeinsame, böse Ursache zu glauben. Eine passende Erklärung lieferte 1979 der Göttinger Bodenforscher Bernhard Ulrich. Er diagnostizierte Luftverunreinigungen, insbesondere Schwefeldioxid und den sauren Regen, als wahrscheinliche Ursache von Waldschäden und stellte 1981 die extreme Prognose, daß 'die ersten Wälder schon in fünf Jahren sterben' würden. Sie seien nicht mehr zu retten. Seither galten die Luftschadstoffe als Hauptverdächtige. ...
März 2001 erklärte Landwirtschafts-Staatssekretär Berninger im Parlament, 'daß wir zusätzliche Strategien gegen das Waldsterben entwickeln'. Und im Januar 2002 forderten die Fraktionen der SPD und der Grünen, die Anstrengungen zur Reduktion und Beseitigung der 'neuartigen Waldschäden' zu verstärken. Dann kam die Überraschung: Im Sommer 2003 erklärte Ministerin Renate Künast das Waldsterben für beendet." [10]

Naturprodukte sind ein Zwischenprodukt im natürlichen Stoffkreislauf. Um sie für eine Nutzung haltbar zu machen, müssen sie durch Konservierungsmittel geschützt oder können nur für ausgewählte Gebiete (Konstruktionen) eingesetzt werden. Selbst Preise lassen keinen Aufschluss über die Qualität und die Inhaltsstoffe zu. Der Versuch Inhaltsstoffe zu bewerten muss spätestens dann scheitern, wenn ganzer Stoffgemische bewertet werden müssen.

Man sollte sich mit dem Produkt vertraut machen, weniger den Werbeslogan blindlings vertrauen, vielmehr den Inhalt und die Gebrauchseigenschaft prüfen, eventuell Bekannte oder unabhängige Fachleute befragen und bei Zweifel lieber Abstand davon nehmen.

Die Ökologische Energiepolitik

"Der konsequent sparsamen Umgang mit fossilen Energieträgern ist richtig und erforderlich: wegen der Versorgungssicherheit für den Fortbestand von Zivilisation und Wohlstand sowie für die zu verbessernde Situation der heute noch unterentwickelten Länder. Aber es fehlen jegliche Konzepte für eine Zukunft mit Energie. Und: Als sicher geltende Kernkraftwerke sollen abgeschaltet werden. Auch für den Ersatz der benötigten rund 50 Millionen Tonnen erdölbasierter Kraftstoffe oder der 25 Millionen Tonnen leichten Heizöls fehlt jedes Konzept. Stattdessen nimmt der Anbau von Raps zu Lasten der Nahrungsmittelproduktion weiter zu. Da die heimische Rapsölmenge zu gering ist, werden zunehmend Soja- und Palmöl importiert und auf einem Schiff mit durch Erdölkraftstoff angetriebenen Dieselmotoren transportiert, um den vorgeschriebenen Anteil an Biokraftstoffen für die Zumischung zu Benzin und Diesel erreichen zu können. Diese "nachhaltige" Politik sorgt also dafür, dass die Regenwälder abgeholzt werden, um Ölpalmen anzupflanzen. Aber auch Mais wird knapp, weil die Landwirte beim Verkauf zur Herstellung von Alkoholkraftstoff mehr verdienen, als er für die Futtermittelherstellung einbringt. Am perfidesten aber ist der Ersatz von Heizöl durch das Verbrennen von Weizen, weil am Verkauf von Weizen als Nahrungsmittel erheblich weniger verdient wird. Diese Entwicklung ist bereits so weit gediehen, dass der Bauernverband die sofortige Streichung des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) fordert." [1]
Für die Herstellung von 1 Liter Treibstoff aus Pflanzen sind 4.500 Liter Wasser notwendig. (Zeit 4.4.07) Schon heute müssten rund 1 Mrd. Menschen ohne sauberes Trinkwasser auskommen. Der Wasserverbrauch wachse doppelt so schnell wie die Weltbevölkerung.

In einer Befragung in Deutschland lehnten 93% die Einführung des E10 ( 10% Bioethanol) ab. Etwa 10% aller in Deutschland 41 Millionen fahrenden Autos und 3,8 Millionen Motorräder "vertragen" den Sprit nicht, der ab Februar 2011 flächendeckend angeboten wurde. Der Benzinpreis stieg so 3 bis 5 Cent an. Bioethanol hat nur 2/3 des Energiegehaltes von herkömmlichen Benzin, sodass ein höherer Benzinverbrauch entsteht. Man schätzt, dass dieser Mehrverbrauch allein durch die Mineralölsteuer täglich bis 1,7 Millionen Euro dem Finanzministerium Mehreinnahmen bringt.

"Dieser Zustand, der sich von Jahr zu Jahr verschlimmert, ist das Ergebnis einer chaotischen Umwelt- und Förderpolitik. Hier wird ohne jegliches Fachwissen sinnlos drauflosgewirtschaftet. Was nur "Öko" vor sich herträgt, bedarf keiner Erklärung, während jeder Warner verdächtigt wird, von der Industrie gekauft zu sein. Jedes vernünftige Konzept wie etwa das Choren-Verfahren wird in zahllosen Veranstaltungen, in Gremien und Kommissionen buchstäblich zu Tode geredet. Die "regenerativen Energien" sind nicht in der Lage, innerhalb kurzer Zeit die fossilen Energieträger einschließlich des Urans und der Kohle zu ersetzen." [1] Siehe hier auch die Beiträge zur Energie.

So warnen Forscher in einer Studie: Forcierung von Biomasseenergie erhöht Druck auf die Ökosysteme und gefährdet Nachhaltigkeit. Menschen reklamieren 24% der möglichen Biomasseproduktion aller Ökosysteme der Erde für sich. "Menschliche Eingriffe in die Biosphäre, wie der Anbau und die Ernte von Pflanzen und die Rodung von Wäldern, verändern die Nettoprimärproduktion der globalen Ökosysteme erheblich ... Die Forscher warnen davor, den so errechneten hohen Druck auf die Ökosysteme durch überzogene Pläne zum Ersatz von Fossilenergie durch Biomasseenergie noch zu verstärken und hoffen, dass diese Überlegungen in die Entwicklung von Strategien für nachhaltige Entwicklung mit einbezogen werden."[2]

Etwa Mitte dieses Jahrhunderts wird ein Energiebedarf von zirka 30 Trillionen Kilowatt an elektrischer Energie geschätzt. Würde diese zu 1/3 aus Biobrennstoff, Solarenergie und Windkraft erzeugt, so ist für den Anbau von Biokraftstoff eine Fläche von zirka 30 Millionen km2 und für Windräder und Solarpanelle etwa 1 Million km2 erforderlich. Das entspricht etwa der Fläche von Südamerika, China und Indien zusammen. [7]

Verfaulende Pflanzenreste in Stauseen von Wasserkraftwerken geben ungeahnte Mengen an Schadstoffe an die Atmosphäre ab. So könnten noch zahlreiche andere Beispiele genannt werden. Einige Tatsachen werden übertrieben hoch gespielt und andere bewusst verschwiegen. Zu den Windmühlen äußern sich genügend andere Webseiten, zum Beispiel sturmlauf.de und Strom aus Windkraft ist umstritten oder der Beitrag "Der Effizienz-Schwindel mit thermischen Solaranlagen" Eine Übersicht zur Energiepolitik.

Die Menschen sind ein Bestandteil der Natur und haben daher verantwortungsvoll mit ihr umzugehen. Wir sind ein Ergebnis von rein zufälligen Ereignissen, die wir mit der Evolution begründen. Wir haben diesen Prozess weder bewusst gewollt, noch können wir ihn verhindern. Da wir nun zufällig da sind, sollten wir es uns auch angenehm und schön machen und vernünftig den gegebenen Augenblick in der Unendlichkeit nutzen ohne uns selbst auszurotten.
Peter Rauch


Teil 1: Ökologische Bioprodukte

Quelle:
[1] Frankfurter Allgemeine Zeitung 27.03.2007, Nr. 73 / Seite T5
[2] Maier, Barbara; Wieviel Erde braucht die Menschheit? Weniger Energie aus Biomasse! Informationsdienst Wissenschaft 04.07.2007 http://idw-online.de/pages/de/news217293
[3] Krank durch gesundes Essen, Super TV 12.3.2001, S. 10 [4] Rettung für die Biosprit-Branche?, Marktanzeiger News / Ausgabe Nr. 265 / Hamburg, den 05.10.2007
[5] Focus online, 29.09.2007:, aus INFOFAX AgPU 1.10.07
[6] Crutzen, Paul; Online-Ausgabe der Zeitschrift "Atmospheric Chemistry and Physics (Bd. 7, S. 11191
[7] Glatzle, Albrecht; Klimawandel ist unvermeidlich, Leserbrief in Menno Aktuell, eine deutschsprachige Zeitschrift in Paraguay, 18.1.2008, S. 24f
[8] Ulli Kulke, Welt (13.4.2008)
[10] "Poll: most Britons doubt cause of climate change", The Observer, June 22; paper version, pp. 1 & 7)
[11] From Silent Spring to Global Warming - eine kleine Geschichte des Ökologismus Monatszeitung Trotz alle dem
[12] Walter Willems; Biosprit-Boom bedroht Erdklima, Studie: Indirekte Folgen des Energiepflanzen-Anbaus ignoriert, Neues Deutschland, 2. November 2009
[13] Brandenberg; Nahrungvademecum.brandenberger.eu


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