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Magen und Darm - Informatives zu Funktion, Beschwerden und natürlichen Hilfsmitteln

Magen und Darm übernehmen viele überlebensnotwendige Aufgaben im menschlichen Organismus. Von der Nahrungsaufnahme und Ausscheidung von unbrauchbaren Stoffen über die Versorgung des Körpers mit wesentlichen Nährstoffen bis hin zur Förderung des Immunsystems reicht das Aufgabenspektrum der zentralen Organe. Angesichts des erhöhten Stresspegels und einer ungesunden Lebensweise leidet eine zunehmende Zahl Menschen an markanten Beschwerden. Der folgende Ratgeber enthält Informationen zu den Funktionen des Magen-Darm-Traktes sowie möglichen Beschwerden und natürlichen Hilfsmitteln.

Frühstück

Der Magen-Darm-Trakt - leistungsstarker Apparat

Die Bedeutung von Magen und Darm wird von den meisten Menschen unterschätzt. Dabei leisten die beiden wichtigsten Bestandteile der Verdauung einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheit. Die volle Aufmerksamkeit erhalten die Organe meist erst, wenn sie nicht mehr richtig funktionieren und Probleme machen. Verstopfung, Durchfall, Sodbrennen und Bauchschmerzen sind nur wenige der Folgen, die das moderne Leben mit sich bringt. Verstärkt werden Beschwerden durch mangelnde Bewegung, minderwertiges Fast Food und einseitige Tätigkeiten. Der menschliche Körper ist für diese Art von Lifestyle nicht gebaut.

Funktionsweise des Verdauungssystems

Der Magen nimmt die zerkleinerte Nahrung auf, nachdem diese über den Mund in den Rachen und von dort aus durch die Speiseröhre durchgereicht wurde. Im Magen angelangt, beginnt die Magensäure mit der Zersetzung von Proteinen. Fleißige Enzyme zersetzen das Eiweiß während die Magensäure unerwünschte Bakterien fast vollständig vernichtet. Erst wenn die Nahrung durch Magensaft verflüssigt ist, wird der Nahrungsbrei in den Darm weitergeleitet. Der Darm ist besonders eindrucksvoll. Mit einer Fläche von 300 Quadratmetern und einer Länge von rund acht Metern ist seine Größe enorm. Seine Bezeichnung als zweites Gehirn kommt nicht von ungefähr: Das Organ beinhaltet mehr Neuronen, als im Rückenmark nachgewiesen werden konnten, und kann mit dem riesigen Netz an Nervenzellen als exaktes Abbild unseres eigentlichen Gehirns bezeichnet werden. Um den weiteren Weg der Nahrung verständlich darzustellen, folgt eine kurze Auflistung:

Insgesamt muss der Verdauungstrakt im Laufe eines Tages rund zehn Liter Flüssigkeit aufnehmen. Die hohe Summe entsteht durch die Gesamtheit aus Nahrung, Trinken, Gallen- und Bauspeicheldrüsensekret, Speichel, Magensaft und Darmsäfte. Der Darm muss diese Flüssigkeiten aufnehmen, was ihn je nach Lebensumständen mehr oder weniger vor extreme Herausforderungen stellt. Ist der Darm durch gesundheitliche Beschwerden in seiner Funktion beeinträchtigt, sind Durchfall und Dehydratation das Ergebnis.

Typische Beschwerden

So komplex wie Magen und Darm als Organe funktionieren, sind die Beschwerden, die mit ihnen einhergehen können sehr vielfältig. Typisch ist die Kombination aus mehreren Symptomen. Alleinige Schmerzen oder klar definierbare Probleme lassen sich nur selten ausmachen. Zu den am häufigsten gesundheitlichen Einschränkungen zählen:

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Die meisten dieser Einschränkungen können Sie mit natürlichen Hilfsmitteln in den Griff bekommen. Verstopfung ist besonders weit verbreitet. Laut Schätzungen leiden 30 Prozent der Deutschen darunter. Dabei ist anzumerken, dass viele Betroffenen zu früh von Verstopfung ausgehen. Die Verdauung funktioniert bei jedem anders. Während Schnell-Verdauer meist täglich auf die Toiletten können, ist es bei Langsam-Verdauern nicht ungewöhnlich, wenn sie drei Tage gar nicht können. Zur Orientierung: Solange pro Woche nicht weniger als drei Toilettengänge stattfinden, muss noch längst keine Verstopfung vorliegen. Möglicherweise funktioniert die Verdauung einfach langsamer. Sollte der Darm tatsächlich Probleme machen, können natürliche Hilfsmittel hinzugezogen werden, um die Verdauungsenzyme anzuregen und die Darmbewegungen zu fördern. Um sich die Portionierung und korrekte Dosierung zu erleichtern, können Sie auf fertige Gesundheitsmittel zurückgreifen. Als Beispiel für natürliche Gesundheitspräparate aus rein pflanzlichen Bestandteilen dienen die Produkte zur Magen-Darmgesundheit des Herstellers Dr. Hittich, über die Sie sich online näher informieren können. Bestandteile wie Safranwurzel, Koriander, Kalmus oder lösliche Ballaststoffe aus der Guar-Pflanze tragen positiv zur Magen-Darm-Funktion bei. Auf die Einnahme von herkömmlichen Schmerztabletten oder Abführmitteln sollte bei leichten Verdauungsproblemen so gut es geht verzichtet werden. Sie belasten die Organe und können erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen. Generell können Sie mit sportlicher Betätigung, einer gesunden Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen und einer reichlichen Flüssigkeitsaufnahme zur Magen-Darm-Gesundheit beitragen. Gleichzeitig sollten Sie bei Beschwerden Ihre regelmäßig eingenommenen Medikamente prüfen. Viele lösen Verdauungsprobleme aus. Auch Hektik, Stress oder Diäten sind als mögliche Ursache zu identifizieren.

Die folgende Tabelle enthält weitere natürliche Mittel:

LebensmittelWirkung
Milchprodukte (Joghurt, Buttermilch)Enthaltene Milchsäure wirkt abführend. Darmflora wird positiv beeinflusst.
Getrocknete Feigen, Aprikosen, Pflaumenabführend
MilchzuckerAktiviert hilfreiche Darmbakterien und fördert die Eigenbewegungen des Darms, was wiederum zur leichteren Verdauung beiträgt. Darminhalt wird leichter transportiert.
IngwerteeBeruhigt den Magen und mildert Übelkeit.
KartoffelsaftHilft gegen Sodbrennen, in dem überschüssige Magensäure gebunden wird.
PfefferminzteeWirkt krampflösend, hilft bei Magenkrämpfen
KamillenteeBeruhigt Magen und Darm, hemmt Entzündungen.

Weitere Tipps für einen gesunden Darm erhalten Sie beim Gesundheitsportal unter zentrum-der-gesundheit.de

Kamille

Hartnäckige Probleme und chronische Krankheiten

Handelt es sich bei den Beschwerden um hartnäckige Magenschleimhautentzündungen oder einen Magen-Darm-Infekt reichen Hausmittel nicht aus. Hier ist professionelle Hilfe vom Arzt gefordert, um die Symptome so schnell wie möglich zu lindern und die Organe zu entlasten. Ist das Problem chronisch, ist ärztliche Hilfe ebenfalls notwendig. Der Begriff Reizdarm wird in den letzten Jahren immer häufiger verwendet. Zahlreiche Menschen leiden darunter. Unter der Bezeichnung werden mehrere Beschwerden und Symptome zusammengefasst, die in Zusammenhang mit dem Verdauungsapparat vorkommen, aber keine körperliche Ursache aufweisen. Kommt es regelmäßig zu Problemen, ist das Rücksprachehalten mit einem Facharzt dringend zu empfehlen. Neben Stress oder seelischen Leiden können kontinuierlich präsente Beschwerden auf schwere Krankheiten wie Darmkrebs hindeuten. Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung der Deutschen direkt nach Brust- und Lungenkrebs. Risikofaktoren für Darmkrebs und Empfehlungen zur Vorbeugung werden in der folgenden Reportage thematisiert:

Nicht weniger lästig können sich Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten oder -Allergien auswirken. Zu den schweren Problematiken zählen zudem Porphyrie, Morbus Crohn oder Zöliakie. Lebensgefährlich können Beschwerden wie Blinddarmentzündungen, Magenbluten, Darmverschluss oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung verlaufen. Hier ist schnelles Handeln gefragt.

Fazit

Die Bedeutung von Magen und Darm für den Organismus ist groß. Mit einer gesunden Ernährung und der Umstellung der Lebensweise können Sie Ihre Magen-Darm-Funktionen aktiv fördern und zu einer vollfunktionsfähigen Verdauung beitragen. Sollten Beschwerden zu stark sein oder über einen längeren Zeitraum auftreten, ist ein Arzt aufzusuchen. Das Risiko einer ernst zunehmenden Erkrankung darf nicht unterschätzt werden.

Quelle Bilder: 1. "Unsplash" / 2. "Hans" / 3. "condesign", www.pixabay.com

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