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Rauchen und die Auswirkungen auf die Gesundheit.

Erstellt von Peter Rauch am 6. Dezember 2013

Obwohl alle wissen, dass Rauchen sch√§dlich f√ľr die Gesundheit ist, erliegen die Menschen immer wieder dieser Sucht.
Mehr als 800 chemische Bestandteile gefährden unsere Gesundheit. Allerdings wirken die Substanzen im Tabakrauch wechselseitig verstärkend oder abschwächend.

Weshalb sich junge Menschen diesem Laster verschreiben, hat sicherlich unterschiedliche Gr√ľnde. Das Problem beginnt allerdings dann sp√§ter, wenn man sich das Rauchen wieder abgew√∂hnen m√∂chte. Da ich selbst nie geraucht habe, kann ich mich nur schlecht √§u√üern und gute Tipps zur Raucherentw√∂hnung geben. Mein Freund hatte sehr stark geraucht, ca. 2 oder mehr Schachteln pro Tag. Da wir eine Zeit zusammengearbeitet hatten, war der Qualm f√ľr mich als Nichtraucher sehr unangenehmen, die Sachen stanken und ich hatte am Abend starke Kopfschmerzen. Er hatte es irgendwann geschafft, nicht mehr zu rauchen. Mit der Folge einer gro√üen Gewichtszunahme. Er hatte als Ersatz viele Bonbons gelutscht und mehr gegessen. Wie lange er es durchgehalten hatte, wei√ü ich nicht mehr. Nach zwei Jahren hatte er dann wieder angefangen und mehr geraucht als vorher. Nikotinpflaster usw. hatten ihn unterst√ľtzt aber nicht zu einer vollst√§ndigen Entw√∂hnung beitragen k√∂nnen. Sicherlich h√§tte eine E-Zigarette, wie zum Beispiel das Modell EVOD, die es damals noch nicht gab, mehr helfen k√∂nnen.

Rauchen
Unser tunesischer Bekannter nutzte jede Gelegenheit, zu der Zigarette zu greifen. Hier in der Stadt Medenine. Aufgefallen war mir, dass die tunesischen Männer, besonders in unserem Alter, furchtbar braune bis dunkelbraune Zähne haben.

Nikotin die Gefahr f√ľr unsere Gesundheit

Der wirksame Bestandteil des Rauch-, Schnupf- und Kautabaks ist das Nikotin C10H14N2.
Der französische Gesandte Nicot schickte 1560 Samen der Tabakpflanze (Nicotiana) von Portugal nach Paris. Nikotin kommt in der Tabakpflanze vor, wo es in der Wurzel gebildet und mit dem Strom der Säfte in die Blätter kommt. Wahrscheinlich stellt es ein unverwertbares Endprodukt des Stoffwechsels der Pflanze dar.
Reinstes Nikotin ist farblos, konzentriert ist Nikotin √ľbel riechend und br√§unlich. Ann√§hernd reines Nikotin wurde in der Landwirtschaft zur Sch√§dlingsbek√§mpfung verwendet.

Nikotin ist ein Bestandteil des Tabaksrauchs. Bereits 1/15 g reines Nikotin wirkt auf den Menschen t√∂dlich, wenn es zum Beispiel durch Nahrung oder √ľber die Blutbahn aufgenommen wird. Diese hohe Konzentration wird beim Rauchen nat√ľrlich nicht aufgenommen. Es wird nur ein kleiner Teil des Nikotins im K√∂rper aufgenommen. Ein Teil des Nikotins verbrennt in der Glimmzone, sammelt sich im Stummel an und ein Teil des eingeatmeten Nikotins wird wieder ausgeatmet.

Erkrankungen durch den Tabakrauch

Typische Erkrankungen sind:

Atemwegserkrankungen, Bronchialkrebs, Kehlkopf- und Lungenkrebs, Herzinfarkt, Allergien, Arteriosklerose, Osteoporose, Raucherbein und anderes.

In Deutschland sterben jährlich 110000 bis 140000 Menschen als Folge des Rauchens, davon 43000 an Krebs, 37000 an Herz- und Kreislauferkrankungen, 20000 durch Atemwegserkrankungen, 3000 Nichtraucher durch Passivrauchen [1] und 80000 Beine von gefäßgeschädigten Rauchern werden jedes Jahr amputiert.
Weltweit sterben t√§glich 13.400 und j√§hrlich 4,9 Millionen Menschen [2] als Folge des Rauchens. Das Rauchen ver√§ndert die Haut und l√§sst diese √§lter aussehen. Die Finger und vor allem die Z√§hne bekommen einen unsch√∂nen braunen Farbton. Wird in den Wohnungen geraucht, so ist eine √∂ftere Renovierung erforderlich. Der Geruch kann trotz einer gr√∂√üeren L√ľftungszahl nicht vollst√§ndig verhindert werden. Es fallen nicht nur hohe Kosten f√ľr den Zigarettenkonsum an, sondern auch hohe Folgekosten. Geld, welches man besser f√ľr die Erhaltung der Gesundheit, wie Kuren, sportliche Aktivit√§ten und einen sch√∂nen erholsamen Urlaub ausgeben k√∂nnte.

Quelle:
[1] (Spiegel Nr.24/2006 S. 69 und 73)
Raaf, Hermann; Chemie des Alltags A-Z, Ein Lexikon der praktischen Chemie, Herder Freiburg Basel Wien, 27. Aufl. 1990, S. 189f
[2] Marktanzeiger News / Ausgabe Nr. 261 / Hamburg, den 27.07.2007 – ISSN 1610-3599
Daunderer, Max; Gifte im Alltag, C.H.Beck`sche Verlagsbuchhandlung M√ľnchen 1999, S. 167f

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Neue Lebensmitteltrends „Novel Food“, „Functional Food“

Erstellt von Nelia Sydoriak-Rauch am 17. August 2012

„Novel Food“ sind Lebensmittel oder Lebensmittelbestandteile, die bisher vom Menschen in nicht nennenswertem Umfang konsumiert wurden. Beispiele sind Lebensmittel, die mit neuartigen Produktionsverfahren hergestellt wurden, wie etwa neue Fettersatzstoffe oder √Ėle aus Mikroalgen.

Unter „Functional Food“ oder funktionellen Lebensmitteln versteht man Nahrungsmittel, die f√ľr bestimmte Bed√ľrfnisse entwickelt wurden, wie zum Beispiel Elektrolytgetr√§nke f√ľr Sportler. Diese speziellen Lebensmittel sollen nicht nur satt machen und schmecken, sondern auch mittel- oder langfristig die Gesundheit f√∂rdern.

Beispiele f√ľr Functional Food sind:

1 Lebensmittel mit einem höheren Gehalt an Antioxidantien (ACE-Getränke) oder Omega-3-Fettsäuren

2 Milchprodukte die Probiotika enthalten

3 Bestimmte Ballaststoffe

4 Nahrungsmittel mit zusätzlichen sekundären Pflanzenstoffen

Antioxidantien oder sekundären Pflanzenstoffen werden Wirkungen wie die Regulierung des Cholesterin- und Blutzuckerspiegels oder eine Minderung des Krebsrisikos zugesprochen.

Probiotische Lebensmittel (probiotisch = f√ľr das Leben) enthalten lebende Mikroorganismen, die die Darmflora positiv beeinflussen und das Risiko von Infektionskrankheiten senken. Sie sollen beispielsweise den Cholesterinspiegel senken, vor Krebs sch√ľtzen und das Immunsystem st√§rken. Vollst√§ndig bewiesen sind diese Wirkungen allerdings noch nicht, auch wenn Probiotika erwiesenerma√üen gegen Durchfallerkrankungen helfen k√∂nnen. In probiotischen Produkten wie Joghurt werden als Bakterienkulturen vor allem Milchs√§urebakterien und Bifidobakterien eingesetzt. Sie gelangen ungehindert in den Magen und k√∂nnen sich dann im Dickdarm ansiedeln. Dazu m√ľssen sie allerdings t√§glich, dauerhaft und in ausreichender Menge aufgenommen werden. Beim Absetzen der Lebensmittel erreicht das Wachstum der urspr√ľnglichen Mikroorganismen wieder den Ausgangszustand.

Probiotika sind nichtverdauliche Lebensmittelbestandteile, wie zum Beispiel Oligofructose, die das Wachstum probiotischer Bakterien und damit deren Aktivität im Darm fördern. Dadurch können sie die Gesundheit des Menschen fördern.

Grunds√§tzlich kommt man ohne funktionelle Lebensmittel aus, wenn man sich ausgewogen ern√§hrt. Nach Auffassung der Deutschen Gesellschaft f√ľr Ern√§hrung k√∂nnen Ern√§hrungsfehler auch nicht durch den Verzehr von „Functional Food“ ausgemerzt werden. Das s√ľ√üe Bonbon wird nicht ges√ľnder, nur weil ihm Vitamin C zugesetzt wird.

Quelle: Backes, Gunda; Ernährung TK 5/2009

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Pharmalobby Nebenwirkung und Krebs

Erstellt von Nelia Sydoriak-Rauch am 30. Juni 2012

Video Pharmalobby verschweigt die Nebenwirkung

Video Krebs – Das Ende einer Volkskrankheit Dr. Matthias Rath – Das Ende einer Volkskrankheit. Es geht um die vorbeugende Gesundheitsvorsorge, nicht um die gewinnbringende Gesundheitsindustrie. „Zeitalter der Zellvergiftung durch Chemotherapie und Bestrahlung ersetzt durch das Zeitalter der Zellregulation.“ Sehr empfehlenswert!


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