Sydora online MagazineWohnen - Gesundheit - Familie


   Sydora  ::  Sydora-Blog  |   Gesundheit  |  Wohnen   |  Gesundheit Buecher     |  Kontakt  |  Datenschutzerklärung  

Nelia Sydoriak
Nelia Sydoriak
Nelia Sydoriak Facebook Nelia Sydoriak Twitter mail linkedin ok.ru vkontakte xing tumblr

Weitere Projekte:
Hier können Sie Ihre Sanierungskosten kalkulieren
Begriffe im Baulexikon
Ideen zum Bauen und Wohnen
Gewinn oder Verkaufspreise kalkulieren
Schimmelpilzbuch
Webkatalog
LIB
Länderinformationen

Ist das Sonnenbaden gesund?

Erstellt von Nelia Sydoriak-Rauch am Freitag 7. September 2012

Die überwiegende Zeit der Menschwerdung war der Mensch in der Natur, also an der frischen Luft und somit auch in der Sonne. Er wurde somit ständig abhängig von seiner Umgebung und der Jahreszeit der Sonne mit ihrer UV-Strahlung ausgesetzt. Eine Studie besagt, dass es kein erhöhtes Risiko für Gärtner, Bauarbeiter, Fischer und Landarbeiter gibt, die beruflich stets an der frischen Luft sind.
Animation Sonnenstrand

Das wichtigste Vitamin D wird im beträchtlichen Umfang (rund 90 Prozent) durch die körpereigene Synthese in der Haut erzeugt. Daneben wird Vitamin D mithilfe des Sonnenlichtes auch in der Leber und in den Nieren gebildet. Nach Prof. Michael F. Holick hat offenbar jede einzelne Körperzelle auch die Fähigkeit, dieses Vitamin zubilden. Vitamin D ist an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt, wie zum Beispiel den Kalziumstoffwechsel.

Aktive Vitamin D beugt nicht nur Erkältungen oder Knochenerkrankungen wie Osteoporose und Rachitis vor, sondern soll auch das typische, ungesunde Zellwachstum direkt vor Ort hemmen, wie es bei den Prostata-, Brust- und Darmzellen vorkommt. Jüngere Studien zeigen, dass das Vitamin D auch großen Einfluss auf das Immunsystem hat und sogar die Heilung von Tumoren unterstützt. welt.de Ebenso wird das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringert.

Ein Mangel erhöht das Krankheitsrisiko (Störungen der Mineralisierung der Knochen) erheblich, wie es in der Zeit zu Beginn der Industrialisierung in den engen lichtarmen Hinterhöfen der Städte vorkam (geschwollene Gelenke und verkrümmte Beine, englische Krankheit). Ohne Sonnenlicht kann der Körper das Vitamin nicht produzieren. Studien zeigen, dass im Frühjahr die niedrigsten Vitamin-D-Messwerte im Blut vorliegen. Mit zunehmendem Zigarettenkonsum sinkt ebenfalls dieser Wert. Die Haut bei älteren Menschen bildet gegenüber jüngeren Menschen etwa nur die Hälfte an Vitamin D bei gleicher UV-Einstrahlung. Neben der Nahrung, wie Milch, Käse, Fisch, Fleisch und Eier, können auch Vitamin-D Präparate eingenommen werden, wobei bei langfristiger Zufuhr und geringe √úberschreitung der niedrigsten Dosis Nebenwirkungen auftreten können. Besser ist es daher, die Bedarfsdeckung über das Sonnenlicht zu erreichen. Dabei reichen täglich 10 bis 15 Minuten Arme und Gesicht in der Sonne aus. Sonnenschutzcreme ist hier nur selten erforderlich, nur wenn die Haut sehr schnell zu Sonnenbrand neigt. Bereits Sonnenschutzmittel mit dem geringen Lichtschutzfaktor 8 vermindert die Produktion von Vitamin D um bis zu 95%. Besser ist eine Bedeckung der Körperteile mit entsprechender leichter Bekleidung.

Gerade nach dem Winter bietet unsere Haut bei den ersten Sonnenstrahlen nur wenig Schutz und die Haut rötet sich. Hier hilft auch ein innerer Schutz durch Beta-Carotin, welches als Antioxidans funktioniert. Durch die UV-Bestrahlung entsteht reaktiven Singulettsauerstoff, welcher unschädlich gemacht wird, da sonst die Zellstrukturen durch Oxidation zerstört werden. Ebenso wird die Energie des reaktiven Sauerstoffs aufgenommen und als Wärme abgeführt.
Die Carotinoiden haben neben der antioxidativen auch antikanzerogene und immunmodulierende Eigenschaften.

Überall wird vor den gefährlichen Sonnenstrahlen gewarnt. Besonders aktiv sind die Hautärzte. Es entsteht Hautkrebs, die Haut altert usw. Die Haut sollte daher mit einer Sonnenschutzcreme mit großem Sonnenschutzfaktor geschützt werden. Einmal soll die Vitamin D Bildung vermieden werden. Noch wichtige ist, in den Strahlen der Sonne sind Informationen gespeichert, welche ein ganzheitliches Bewusstsein erwecken kann. [1] Die Aufnahme der Lichtprotonen muss mit allen Mittel verhindert werden.

Einen Sonnenbrand sollte man auf jedem Fall vermeiden. Sehr schlecht ist es, wenn man sich das ganze Jahr vorwiegend im Büro im Wohngebäude aufgehalten hat und einen Urlaub am Sonnenstrand gebucht hat und versucht in den zwei Wochen ganz schnell braun zu werden. Das schadet Ihrer Gesundheit. Sie sollten bereits vor der Urlaubsreise versuchen, öfter bis 20 Minuten Ihre Haut langsam bräunen zu lassen. Auch sollten Sie die ersten Tage am Strand viel Schatten aufsuchen. Besonders am Meer rötet sich die Haut sehr schnell. Es hilft eine leichte Bekleidung und eine Kopfbedeckung darf nicht vergessen werden. Wir hatten 2 Jahre in Tunesien auf Djerba gelebt und gearbeitet und haben festgestellt, dass die Kopftücher und Schals vor allem vor den Wind und der intensiven Sonneneinstrahlung schützen. Besonders empfindlich ist der Nackenbereich.

Peter Rauch PhD
29.04.2020

Quelle:
[1] PACHAKUTEQ - Zeit des Wandels - Die Rückkehr des Lichts - Dokumentarfilm - Naupany Puma https://youtu.be/nepCxrNiMvk
Leitzmann, Claus; Müller, Claudia; Michel, Petra, u.a.; Ernährung in Prävention und Therapie, 2. Aufl. 2003, Hippokrates Verlag, S. 32f
Vitamin D ist lebensnotwendig von Neosmart Consulting AG
Dr. med. Raimund von Helden; Globale Melanom-Studie: Erzeugt Sonne Schwarzen Hautkrebs?
Artur Thomalla; Was ist Vitamin D?