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Archiv für Mai, 2011

Die EU hat den Zugang zu vielen pflanzlichen Arzneimitteln blockiert

Erstellt von Peter Rauch am 19. Mai 2011

Liebe Freunde,

Die EU hat gerade den Zugang zu vielen pflanzlichen Arzneimitteln blockiert und zahlreiche Hausmittel sind schon von den Regalen verschwunden.

Eine EU-Richtlinie trat diese Woche in Kraft und errichtet hohe Hürden für alle pflanzlichen Heilmittel, die nicht 30 Jahre lang auf dem Markt waren – einschließlich buchstäblich sämtliche traditionelle chinesische, ayurvedische und afrikanische Medizin. Die EU-Kommission selbst anerkannte, dass es sich bei dieser Richtlinie um eine übertriebe Regulierung handelt, doch hat nichts unternommen, um sie zu ändern.

Dagegen brauchen wir einen massiven Aufschrei! Gemeinsam können wir mit unseren Stimmen bewirken, dass die EU-Kommission die Richtlinie überarbeitet und damit unsere nationalen Regierungen sich weigern, sie umzusetzen. Außerdem können wir so die eingeleitete, gerichtliche Klage gegen die Richtlinie unterstützen. Bitte unterzeichnen Sie unten und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen. Sammeln wir 1 Million Stimmen zur Rettung von pflanzlichen Arzneimitteln:

https://secure.avaaz.org/de/eu_herbal_medicine_ban/97.php?cl_tta_sign=cdceb0282c4101eb0bc9c68ecf85b981

Es ist kaum zu glauben: Wenn ein Kind krank ist, und es ein natürliches und sicheres pflanzliches Mittel gegen diese Krankheit gibt, die seit 20 Jahren in Gebrauch ist, könnte es seit dieser Woche schwierig werden, ein entsprechendes Medikament auf pflanzlicher Basis zu finden.

Die EU meint, dass die Richtlinie auf gesundheitliche Vorfälle reagiere, die durch falsch angewendete pflanzliche Heilmittel ausgelöst worden seien. Das Ziel sei der Konsumentenschutz. Regulatorische Auflagen für pflanzliche Arzneimittel sind wichtig, doch diese Richtlinie schießt über ihr Ziel hinaus und reduziert maßgeblich die Heilmittel, die den Konsumenten zur Verfügung stehen. Vor allem werden traditionelle, nicht-europäische Produkte vom Markt gedrängt und im Vergleich zur ehemaligen Gesetzgebung werden keine erkennbaren Verbesserungen der Konsumentensicherheit eingeführt. Vor drei Jahren schlug die EU-Kommission selbst Änderungen vor, welche die Richtlinie weniger prohibitiv für chinesische und andere nicht-europäische traditionelle Mittel machen würde, doch die eigenen Vorschläge wurden ignoriert.

Diese Richtlinie errichtet erhebliche Barrieren für pflanzliche Heilmittel. Durch ein bis zu 100.000 Euro teures, langjähriges Expertenverfahren muss jedes einzelne Produkt eine Lizenz erwerben, damit es eine Zulassung erhält. Nachforschungen zufolge, war es vor allem die Lobbygruppe für rezeptfreien Arzneimittel, AESGP, welche für die restriktivsten Elemente Richtlinie kämpfte. Pharma-Konzerne verfügen über die Mittel, diese Hürden zu überwinden, aber Hunderte kleinere und mittlere Naturarznei-Firmen in ganz Europa wird dies finanziell zugrunde richten.

Wir können das aufhalten. Die „THMPD-Richtlinie“ wurde in den dunklen Schatten der Bürokratie verabschiedet und hält dem hellen Licht einer demokratischen Prüfung nicht stand. Die EU-Kommission kann sie überarbeiten, und ein anhängiges Gerichtsverfahren in Großbritannien fordert sie auf, dies zu tun. Wenn die europäischen Bürger jetzt alle zusammenstehen, wird dies das Gerichtsverfahren legitimieren und den Druck auf die Kommission weiter verstärken. Unterzeichnen Sie bitte unten, und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen:

https://secure.avaaz.org/de/eu_herbal_medicine_ban/97.php?cl_tta_sign=cdceb0282c4101eb0bc9c68ecf85b981

Pflanzliche Arzneimittel brauchen eine angemessene Regulierung, doch diese schwerfälligen Maßnahmen gefährden die Fähigkeit der europäischen Bürgerinnen und Bürger sichere und gesundheitsbewusste Entscheidungen zu treffen. Es ist Zeit, dass wir aufstehen für unsere Gesundheit – und für die Demokratie.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Ricken, Iain, Giulia, Benjamin, Alex, Alice, Pascal, Luis und das ganze Avaaz-Team

Mehr Informationen:

Aufregung um neue EU-Richtlinie für pflanzliche Heilmittel, Nachrichten.at
http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/art114,612095

EU-Richtlinie wird vor Gericht angefechtet, Euractive (Englisch)
http://www.euractiv.com/en/health/eu-herbal-medicines-law-set-legal-challenge-news-503563

Traditionelle chinese Medizinfirmen könnten vom Markt verschwinden, People´s Daily (Englisch) http://english.peopledaily.com.cn/90001/90776/90883/7343301.html

Pflanzliche Arzneimittel verschwinden vom Markt, Independent (Englisch)
http://www.independent.ie/national-news/eu-crackdown-on-herbal-remedies-2628345.html

Webseite der AESGP-Lobbygruppe
https://www.aesgp.be/

Haben Sie das Gefühl, dass Sie mehr Informationen benötigen, um zu unterzeichnen — lesen Sie unsere Reaktion auf einige Bedenken hier: http://www.avaaz.org/de/eu_herbal_response_to_concerns.

Ebenfalls finden Sie nützliche Informationen auf der Seite der Allianz für natürliche Gesundheit (The Alliance for Natural Health) (auf Englisch):
http://www.anh-europe.org/news/frequently-asked-questions-about-eu-herbal-registrations-and-bans

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Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher Medizinischer Produkte (Richtlinie 2004/24/EG) trat am 01.04.2011 in Kraft.

Erstellt von Nelia am 5. Mai 2011

DIRECTIVE 2004/24/EC OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL of 31 March 2004
amending, as regards traditional herbal medicinal products, Directive 2001/83/EC on the Community code relating to medicinal products for human use

Frau Dr Corinne Enders hat hierzu in der pdf-Datei [1] die damit entstandenen Probleme für die Bürger der Europäischen Union dargestellt. Mit der Richtlinie wird der Bürger entmündigt, selbst über seine eigene Gesundheit zu entscheiden. Traditionelle Heilpflanzen und Methoden müssen jetzt lizenziert werden. Kamillentee wird als Medikament eingestuft und kann nur noch in der Apotheke gekauft werden. Für den EU-Bürger sind die Konsequenzen dieser Richtlinie im ersten Augenblick nur wenig durchschaubar. Es ist eine Marktverdrängung der pflanzlichen medizinischen Produkte durch chemische Medikamente.

Diese Richtlinie ist der Richtlinie „Human Medicinal Products Directive“ (2001/83/EG, Änderung durch 2004/24/EG) untergeordnet. „Im Wesentlichen beschreibt sie ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren (,fast-track‘) für pflanzliche medizinische Produkte, für die eine bibliographische Sicherheitsdatensammlung zusammen mit einem Expertenbericht 30 Jahre der sicheren Anwendung dokumentieren, davon mindestens 15 Jahre in der EU (Artikel 16(c)1(c)).“ [1] Innovative Produkte oder Heilmittel die aus Asien oder anderen Regionen der Erde dürfen somit in West- und Teile in Mitteleuropa nicht angewendet werden.

„Bei diesem vereinfachten Verfahren entfällt die Notwendigkeit, Sicherheit und Wirksamkeit nachzuweisen, was typischerweise der kostenintensivste Teil für den Antrag auf Marktzulassung bedeutet.
Anträge für eine Marktzulassung nach THMPD erfolgen über bestimmte Mitgliedsstaaten mit Daten, die vom Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) bewertet werden, der auch die Verantwortung übertragen wurde, Monographien für pflanzliche Substanzen zu verfassen.
(http://www.ema.europa.eu/htms/general/contacts/HMPC/HMPC.html)… Produkte, die nach THMPD genehmigt werden, sind zum Gebrauch ohne ärztliche Konsultation für Diagnosezwecke, zur Verschreibung oder zur Therapiekontrolle zugelassen.

Daraus erwachsen gravierende Probleme, da der Großteil der traditionellen medizinischen Produkte normalerweise nach ärztlichem Rat verwendet wird, und ein kleiner Teil dabei auch für ernste Erkrankungen, wie Krebs, psychiatrische Erkrankungen, Infektionserkrankungen (z. B. Hepatitis, Influenza), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes. Keine dieser Anwendungsgebiete würden durch die Genehmigungsbehörde akzeptiert.“ [1]

Für viele pflanzliche Substanzen der traditionellen Medizin gibt es keine genotoxische Daten bzw. diese werden von der HMPC/EMA als unzureichend beurteilt. Diese Produkte werden von kleine oder mittelständischen Unternehmen in wesentlich geringeren Stückzahlen hergestellt als die Medikamente der pharmazeutischen Industrie. Es werden pharmazeutische Standards an die Komponenten, an die Kombination und weitere Forderungen gestellt.

Eine Kombination mit Komponenten tierischer Herkunft und Mineralien ist per Richtlinie verboten. Die Kosten für die Prüfung der Naturstoff oder für die Mischung daraus können bis zu 120’000 Euro kosten. Für ein kleines Unternehmen nicht bezahlbar.

„Diese Bestimmungen benachteiligen die Ayurveda, die traditionelle chinesische Medizin, die Süd-Ost-Asiatische, die Tibetische, die Amazonische und Südafrikanische Traditionen, die zu den ältesten und den am weitesten entwickelten pflanzenbasierten Gesundheitstraditionen weltweit zählen.“ [1]

Natürliche Mineralstoff-Form, wie Mineralstoff-Aminosäure-Chelate, sind nicht mehr erlaubt. Bisher angebotene Naturprodukte müssen nach dieser Richtlinie die Dosis und Inhaltsstoffe anpassen bzw. verändern.

Das Naturprodukt und die Jahrtausende alten Heilmethoden sind gefährlich, gefährlich für den Umsatz der Pharmaindustrie. Die Pharmalobbyisten konnten die EU-Bürokraten hervorragend im Interesse der Sicherheit und des Wohls des unmündigen Bürgers überzeugen.

[1] Dr Corinne Enders; Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher Medizinischer
Produkte (Richtlinie 2004/24/EG) https://www.anh-europe.org/files/100713_ANH-Briefing_Paper_THMPD_German.pdf

Weitere Quelle:
http://extratotal.de/?p=119
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/09/heilpflanzen-werden-in-der-eu-verboten.html

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1. Bestrahlung? Verstrahlung? Erhöhte Radioaktivität? Fakten zur Strahlung aus nuklearmedizinischer Sicht.

Erstellt von Peter Rauch am 2. Mai 2011

Seit der Fukushima Havarie – ausgelöst durch den schwersten Tsunami seit Menschengedenken, als Folge eines sehr heftigen Erdbebens der Stärke 9- wird in Deutschland über die Folgen der radioaktiven Strahlung berichtet.

Oft in ängstlicher, fast immer aber in Angst machender Art und Weise. Das Mitglied der Ethikkommission Eberhard Umbach, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie, „kritisierte die deutsche „Nabelschau“ in der Energiepolitik als völlig unangemessen.

Von den etwa 53.000 Artikeln, die nach dem Fukushima-Unglück in Europa veröffentlicht wurden, seien mehr als 80 Prozent in Deutschland erschienen.“ (Quelle: tinyurl.com/3zdhmt4). Um mehr Sachlichkeit in die Debatte zu bringen, erläutert der Physiker und Nuklearmediziner Dr. med Dr. rer. nat unseren Lesern die Zusammenhänge.
http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/bestrahlung-verstrahlung-erhoehte-radioaktivitaet-fakten-zur-strahlung-aus-nuklearmedizinischer-sicht/

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