Sydora – Blog

Gesundheit für die Familie

Energieeinsparung und die Gesundheit

Erstellt von Nelia Sydoriak-Rauch am 16. Dezember 2011

Wer nach der aktuellen EnEV 2009 einen neuen Industriebau plant, muss nachweisen, dass die Gebäudehülle luftdicht und ausreichend gedämmt ist. Der Jahresprimärenergiebedarf zum Lüften, Heizen, Warmwasser und andere Energieverbräuche muss unter der erlaubten Höchstgrenze liegen.
Die deutsche Bundesregierung strebt das klimaneutrale Gebäude an und bereitet so den Weg für eine EnEV 2020 vor, die dem Konzept der Niedrigstenergiebauten der EU-Richtlinie nahe kommt. Die EU-Richtlinie ab 2021 erlaubt nur noch Niedrigstenergie-Neubauten. Der wirtschaftlichen Energieeinsparung durch eine wärmedämmende und wärmespeichernde Konstruktion sind Grenzen gesetzt, die bereits heute erreicht sind. Ein erhebliches Energieeinsparpotezial besteht nur noch in der hermetischen Abdichtung des Gebäudes. Also einer luftdichten Gebäudehülle. Der Abtransport der Schadstoffe und der Luftfeuchte aus der Wohnung ist nur noch über eine Lüftungsanlage möglich. Lüftungsanlagen haben aber ein Problem. Sie verschmutzen. Staub und Feuchte bilden eine optimale Grundlage für das Wachstum von Mikroorganismen und können so zum Gefährdungspotezial für die Gesundheit werden. Nicht nur die Filter, sondern auch die Leitungen müssen gründlich gesäubert werden. Lüftungsanlagen in der Industrie und Verwaltungsgebäuden sind in der Regel größer ausgelegt und unterliegen einem strengen Wartungsregime durch qualifiziertes Personal. Im privaten Haushalt hat dies nur Empfehlungscharakter und ist durch den Mieter oder Hausmeister zu säubern. Im gewerblichen Bereich gibt es eine Arbeitsstätten-Richtlinie. Die Hygienebedingungen sind einzuhalten, damit die Arbeitnehmer möglichst lange gesund und arbeitsfähig bleiben. Im privaten Bereich, also in der Wohnung, versucht die Baubiologie mit ihren Empfehlungen gesunde Wohnbedingungen zu erreichen.

Die Zunahme der Schimmelpilzkonzentrationen in den Wohnungen mit Ihren gesundheitlichen Auswirkungen auf die Bewohner in den letzten Jahren zeigen, dass durch die Politik ein falscher Weg beschritten wird. Energieeinsparung ist richtig. Ein wirtschaftlich sinnvoller Umgang mit der Energie ist gefragt, aber nicht auf Kosten der Gesundheit. Andererseits verdient man am gesunden Menschen kein Geld. Ärzte und vor allem die Pharmaindustrie brauchen viel kranke Menschen. Unter diesen Gesichtspunkt bewirken krankmachende Wohnungen, vollgestopft mit Schadstoffe und Schimmel, die sich mangels Lüftung ansammeln, eine wirtschaftliche Belebung nicht nur der Baustoffindustrie.

Zum Beitrag Warum ist ein richtiges Lüften im Haus so wichtig?

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Gesunde Ernährung

Erstellt von Nelia Sydoriak-Rauch am 1. November 2011

Ich habe schnell ein mal auf die Seite
www.zentrum-der-gesundheit.de gesehen. Eine interessante Seite, gerade mit dem Thema richtige Ernährung, Es wird das allgemeine Problem der schlechten Nahrungsmittel (Konservierungsmittel, Geschmackverstärker usw. genannt.) Man sollte aber auch wissen, dass die in Deutschland verkauften Bioerzeugnis mehr versprechen, als sie wert sind. Man braucht nur in Länder gehen, wo es unveredelte Lebensmittel gibt, also direkt vom Garten oder vom Feld. Die schmecken ganz anders und es gibt keine (kaum) Nebenwirkungen.
Die Ernährungsberater und die Ausbildung in Deutschland orientiert sich auf Kalorien, Fett und Vitamine usw., die Produkte Kartoffeln, Milch, Flüssigkeit statt strukturiertes Wasser usw. Die tägliche Werbung der Nahrungsmittelindustrie und der Pharmaindustrie beeinflussen die Essgewohnheiten. Chemische Vitaminpillen aber auch Nahrungsergänzungsmittel korrigieren nicht die schlechte Ernährungsweise.
In anderen Ländern gibt es zum Teil ganz andere Auffassungen zur richtigen Ernährung. Zu Empfehlen ist das Buch von Claus Leitzmann u.a. „Ernährung in Prävention und Therapie“. Hier werden wichtige Grundlagen vermittelt. Auf unserer Seite www.corla-club-leipzig.de versuchen wir unabhängig ausgewählte Probleme der Ernährung und der Gesundheit vorzustellen.

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Atomausstieg kostet Bürger 32 Milliarden Euro. Mindestens!

Erstellt von Nelia Sydoriak-Rauch am 16. August 2011

Das geplante Aus für die Atomkraft in Deutschland macht Strom bis zum Jahr 2030 um insgesamt mindestens 32 Milliarden Euro teurer. Das sei das Ergebnis einer vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie, berichtete das „Handelsblatt“ . Der beschleunigte Ausstieg führt demnach auch zur Verlagerung von Stromproduktion ins Ausland und zum vermehrten Import fossiler Energieträger. Der Ausstieg wird noch teurer. Die Wende kostet die Verbraucher und Industrie 32 Milliarden Euro – im besten Fall. Auch die Chemieindustrie streicht Arbeitsplätze in Deutschland. ”Deutschland wird als Produktionsstandort für die energieintensive Chemieindustrie unattraktiver’, sagte Bayer-Chef Marijn Dekkers. Siehe Update

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/neueste-studie-atomausstieg-kostet-buerger-32-milliarden-euro-mindestens/

Bereits heute sind die Energiekosten für viele Familien viel zu hoch. Die Folge sind abgestellte Heizungen. Die Raumluft speziell im Winter ist zu niedrig. Die relative Luftfeuchte steigt gerade in den Schlafräumen stark an (kühlere Luft nimmt weniger Wasserdampf auf). So kann sich an den Außenwänden verstärkt Schimmelpilz ansiedeln. Diese sind aber nicht nur an der Wandoberfläche sondern auch in der Raumluft. Langfristig ist mit einer Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustandes der Bevölkerung zu rechnen. Dies verursacht höher Kosten für die Krankenkassen ohne die eigentlichen Ursachen zu beseitigen. Daneben erfolgt aber auch eine durchschnittliche Leistungsminderung, die sich direkt aus dem schlechteren Gesundheitszustand ergibt.

Siehe
www.ib-rauch.de/Beratung/schimpi.html

www.ib-rauch.de/Beratung/statistik-schimmel.html

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Die EU hat den Zugang zu vielen pflanzlichen Arzneimitteln blockiert

Erstellt von Nelia Sydoriak-Rauch am 19. Mai 2011

Liebe Freunde,

Die EU hat gerade den Zugang zu vielen pflanzlichen Arzneimitteln blockiert und zahlreiche Hausmittel sind schon von den Regalen verschwunden.

Eine EU-Richtlinie trat diese Woche in Kraft und errichtet hohe Hürden für alle pflanzlichen Heilmittel, die nicht 30 Jahre lang auf dem Markt waren – einschließlich buchstäblich sämtliche traditionelle chinesische, ayurvedische und afrikanische Medizin. Die EU-Kommission selbst anerkannte, dass es sich bei dieser Richtlinie um eine übertrieben Regulierung handelt, doch hat nichts unternommen, um sie zu ändern.



Dagegen brauchen wir einen massiven Aufschrei! Gemeinsam können wir mit unseren Stimmen bewirken, dass die EU-Kommission die Richtlinie überarbeitet und damit unsere nationalen Regierungen sich weigern, sie umzusetzen. Außerdem können wir so die eingeleitete, gerichtliche Klage gegen die Richtlinie unterstützen. Bitte unterzeichnen Sie unten und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen. Sammeln wir 1 Million Stimmen zur Rettung von pflanzlichen Arzneimitteln:


https://secure.avaaz.org/de/eu_herbal_medicine_ban/97.php?cl_tta_sign=cdceb0282c4101eb0bc9c68ecf85b981


Es ist kaum zu glauben: Wenn ein Kind krank ist, und es ein natürliches und sicheres pflanzliches Mittel gegen diese Krankheit gibt, die seit 20 Jahren in Gebrauch ist, könnte es seit dieser Woche schwierig werden, ein entsprechendes Medikament auf pflanzlicher Basis zu finden.

Die EU meint, dass die Richtlinie auf gesundheitliche Vorfälle reagiere, die durch falsch angewendete pflanzliche Heilmittel ausgelöst worden seien. Das Ziel sei der Konsumentenschutz. Regulatorische Auflagen für pflanzliche Arzneimittel sind wichtig, doch diese Richtlinie schiesst über ihr Ziel hinaus und reduziert massgeblich die Heilmittel, die den Konsumenten zur Verfügung stehen. Vor allem werden traditionelle, nicht-europäische Produkte vom Markt gedrängt und im Vergleich zur ehemaligen Gesetzgebung werden keine erkennbaren Verbesserungen der Konsumentensicherheit eingeführt. Vor drei Jahren schlug die EU-Kommission selbst Änderungen vor, welche die Richtlinie weniger prohibitiv für chinesische und andere nicht-europäische traditionelle Mittel machen würde, doch die eigenen Vorschläge wurden ignoriert.

Diese Richtlinie errichtet erhebliche Barrieren für pflanzliche Heilmittel. Durch ein bis zu 100.000 Euro teures, langjähriges Expertenverfahren muss jedes einzelne Produkt eine Lizenz erwerben, damit es eine Zulassung erhält. Nachforschungen zufolge, war es vor allem die Lobbygruppe für rezeptfreien Arzneimittel, AESGP, welche für die restriktivsten Elemente Richtlinie kämpfte. Pharma-Konzerne verfügen über die Mittel, diese Hürden zu überwinden, aber Hunderte kleinere und mittlere Naturarznei-Firmen in ganz Europa wird dies finanziell zugrunde richten.


Wir können das aufhalten. Die “THMPD-Richtlinie” wurde in den dunklen Schatten der Bürokratie verabschiedet und hält dem hellen Licht einer demokratischen Prüfung nicht stand. Die EU-Kommission kann sie überarbeiten, und ein anhängiges Gerichtsverfahren in Grossbritannien fordert sie auf, dies zu tun. Wenn die europäischen Bürger jetzt alle zusammenstehen, wird dies das Gerichtsverfahren legitimieren und den Druck auf die Kommission weiter verstärken. Unterzeichnen Sie bitte unten, und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen:


https://secure.avaaz.org/de/eu_herbal_medicine_ban/97.php?cl_tta_sign=cdceb0282c4101eb0bc9c68ecf85b981

Pflanzliche Arzneimittel brauchen eine angemessene Regulierung, doch diese schwerfälligen Maßnahmen gefährden die Fähigkeit der europäischen Bürgerinnen und Bürger sichere und gesundheitsbewusste Entscheidungen zu treffen. Es ist Zeit, dass wir aufstehen für unsere Gesundheit – und für die Demokratie.


Mit Hoffnung und Entschlossenheit,


Ricken, Iain, Giulia, Benjamin, Alex, Alice, Pascal, Luis und das ganze Avaaz-Team

Mehr Informationen:

Aufregung um neue EU-Richtlinie für pflanzliche Heilmittel, Nachrichten.at
http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/art114,612095

EU-Richtlinie wird vor Gericht angefechtet, Euractive (Englisch)
http://www.euractiv.com/en/health/eu-herbal-medicines-law-set-legal-challenge-news-503563

Traditionelle chinese Medizinfirmen könnten vom Markt verschwinden, People´s Daily (Englisch) http://english.peopledaily.com.cn/90001/90776/90883/7343301.html

Pflanzliche Arzneimittel verschwinden vom Markt, Independent (Englisch)
http://www.independent.ie/national-news/eu-crackdown-on-herbal-remedies-2628345.html

Webseite der AESGP-Lobbygruppe
http://www.aesgp.be/

Haben Sie das Gefühl, dass Sie mehr Informatioen benötigen, um zu unterzeichnen — lesen Sie unsere Reaktion auf einige Bedenken hier: http://www.avaaz.org/de/eu_herbal_response_to_concerns.

Ebenfalls finden Sie nützliche Informationen auf der Seite der Allianz für natürliche Gesundheit (The Alliance for Natural Health) (auf Englisch):
http://www.anh-europe.org/news/frequently-asked-questions-about-eu-herbal-registrations-and-bans

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